| stadtsegel burghausen [pressebericht pnp 04.08.06] | |||||
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Damit nichts ins Wasser fällt: Studenten stellen
Konzepte für Stadtplatz-Dach vor
Burghausen (tm). Das Thema scheint angesichts des bisher weitestgehend sonnigen Sommers nicht gerade oben auf der Tagesliste zu stehen. Bedenkt der Burghauser Bürger allerdings, wie verregnet ein Sommer sein kann, wenn etwa das gegenwärtige Wetter anhalten sollte, kommt er wahrscheinlich schnell zu dem Schluss, dass zumindest eine Diskussion darüber Sinn macht: Eine temporäre Überdachung des Stadtplatzes. Es sind in der Vergangenheit schon einige Feste sprichwörtlich ins Wasser gefallen, weil Petrus mal wieder seine Kübel ausgeschüttet hat. Das wäre mit der Errichtung einer leicht montierbaren Überdachung zu vermeiden. Einige Architektur-Studenten der Technischen Universität in München haben im Rahmen eines Seminars nun Konzepte erstellt, wie der Stadtplatz vor dem Nass zu schützen wäre und ihre Modelle sowohl Bürgermeister Hans Steindl als auch dem Geschäftsführer der Burghauser Wohnbau, Werner Lechner, und Stadtbaumeister Helmut Best vorgestellt. Der Kontakt kam über den Burghauser Architekten Herbert Markert zu Stande, der in München als Assistent an der Uni tätig war. Die drei besten Arbeiten wurden von den jeweiligen Studenten erläutert. Ein temporärer Schutz vor dem Regen kann demnach prinzipiell nur durch Zeltdach-Variationen gewährleistet werden. Und doch waren die verschiedenen Entwürfe erfrischend unterschiedlich. Mit Segeln wurde ebenso gearbeitet wie mit Schirmlösungen. Markert stellte dann auch die „beeindruckende Varianz an Gedanken“ in den Vordergrund. Vor allem auf Best schienen die Vorträge besonderen Eindruck gemacht zu haben. Immer wieder stellte er fachkundige Zwischenfragen, die dann auch ebenso fachkundig von den Studenten beantwortet wurden. In der näheren Zukunft ist zwar eine Realisierung der Überdachung nicht geplant, allerdings „steht das Thema bei uns immer auf dem Programm“, so Best. Spätestens dann, wenn der Sommer mal wieder weniger sonnig ausfällt. Die Modelle können noch vier Wochen im Bauamt im dritten Stock des Rathauses angeschaut werden. |
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